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„Tag der Weltmission“ am 18. September um 10 Uhr

Traditionell findet unter diesem Titel einmal jährlich ein ganz besonderer Tag in unserer Gemeinde statt und wir schauen über unseren Tellerrand in Gottes Wirken weltweit. Seit mittlerweile über 30 Jahren laden wir dazu Missionare und Mitarbeiter von der EBMInternational ein.

Auch in diesem Jahr werden wir von Gottes Eingreifen in Menschenleben hören. Allerdings ergab sich die Möglichkeit eine Kooperation mit der Organisation „Hoffnungsträger Ost„: „Alles soll Gott und den Menschen dienen„. Das ist die große Überschrift über ihrer Arbeit in Osteuropa. Sie möchten Menschen die gute Nachricht des Evangeliums bringen und hoffen, dass sie sich auf eine lebendige Beziehung mit Gott einlassen und die Liebe Gottes ganz konkret erfahrbar machen, indem sie Hilfeleistungen für Menschen in Not bereitstellen.

Über ihren Lebensweg wird uns Lena R. im Gottesdienst berichten:

Vom Straßenkind zur Missionarin und Armenhelferin

Sie verbrachte ihre Kindheit und Jugend im heute besetzten Gebiet der Ostukraine und hat ein sehr schweres Leben hinter sich. Ihr Vater war ein gewalttätiger Alkoholiker und lebte viele Jahre mit seiner Tochter auf der Straße und in der Kanalisation. Häufig mussten sie hungern und aßen aus der Not heraus immer wieder auch ungenießbare Dinge, nur um den Magen zu füllen. Deshalb hat auch Lenas Gesundheit schon früh großen Schaden genommen. Dazu kam, dass sie, noch minderjährig, zu rauchen und zu trinken begann. Später kamen auch Drogen dazu. Ähnlich verlief es bei ihrem Freund (und heutigen Ehemann) Grischa, der so wie sie auf der Straße lebte und schwer alkohol- und drogenabhängig war.

Alles änderte sich, als Lena und Grischa zum Glauben kamen. Beide konnten ihre Sucht überwinden und ein neues Leben mit Jesus beginnen. Sie gründeten eine Familie (mit inzwischen 4 Kindern) und bekamen es auf ́s Herz gelegt, solchen Menschen zu helfen, die wie sie früher auf der Straße leben und ihr Dasein auf Mülldeponien fristen. Gott segnete sie in diesem großartigen Dienst, sodass sie seit vielen Jahren bedürftigen Menschen Nahrung, Kleidung und das Wort Gottes weitergeben konnten.

Inzwischen sind Lena und Grischa, wie auch ihre Tochter Natascha mit Ehemann Anton in der westukrainischen Millionenstadt Lemberg tätig und konzentrieren sich neben einer stark wachsenden Gemeindegründungsarbeit seit Beginn des Krieges zunehmend auf Flüchtlingsarbeit, Obdachlose und Kriegsbetroffene, die sie mit Lebensmitteln, Kleidung und Unterkunft versorgen.

Herzliche Einladung zu diesem besonderen Gottesdienst.