Der Pastor

Januar 2019:
 

Gott spricht: Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.  (1.Mose 9,13)

 

An was denken Sie, wenn Sie einen Regenbogen sehen?

Ein Regenbogen, ein buntes Zeichen mitten am Himmel. Einmal zieht sich ein kompletter Bogen von einem Ort der Erde durch den Himmel zu einem anderen Ort. Ein anderes Mal scheint der Bogen selbst die Verbindung zwischen Himmel und Erde zu sein.

Ein Regenbogen kann ein Symbol für Vieles sein: Er kann für die Versöhnung zwischen Menschen stehen. Oder dafür, dass die Sonne wieder lacht nach anstrengenden Regentagen, also dass es nach Krisenzeiten auch wieder fröhliche Zeiten geben kann. Er kann dafür stehen, dass wir Menschen so verschieden sind, diverse Haltungen und Einstellungen haben. Er steht unter anderem auch für die „Regenbogennation“ Südafrika: eine Bevölkerung aus vielen verschiedenen Ursprüngen und doch eine Nation. Der Regenbogen, ein Symbol für eine gute Verbindung verschiedenster Menschen.

Nach 1. Mose 9 symbolisiert der Regenbogen die Verbindung Gottes mit den Menschen. Gott selbst hat ein buntes Zeichen gesetzt. Er spricht den Menschen zu, dass er es gut mit ihnen meint. Er will sie nicht vernichten. Er schafft ihnen Lebensraum. Gott verbindet sich noch einmal neu mit seiner Schöpfung: Mensch und Tier und Erde. Die Verschiedenheit der Menschen, die Vielfalt der Schöpfung spiegelt den Reichtum, der in Gott ist. Der Mensch, geschaffen nach Gottes Ebenbild – eine bunte Menschheit. Die farbenreiche Schöpfung – ein Abbild der Kreativität Gottes.

Auch im Lob Gottes in der Gemeinde spiegelt sich diese Vielfalt. Junge und alte Menschen, Frauen und Männer, Menschen verschiedener Herkunft, Menschen mit unterschiedlichen Vorstellungen und Meinungen, Wünschen, Träumen und Hoffnungen kommen zusammen, um gemeinsam Gott zu loben. Ein buntes Zeichen dafür, dass durch Christus versöhnte Verschiedenheit möglich ist. Es gibt eine realistische Hoffnung auf versöhnte Verschiedenheit. Eine heilsame Hoffnung für diese Welt. Ein buntes Zeichen Gottes.

An was denken Sie, wenn Sie einen Regenbogen sehen?

 

Prof. Dr. Andrea Klimt , Theologische Hochschule Elstal

 

Gerd Wolk

Gerd Wolk, verheiratet, 4 Kinder, wurde 1957 in Essen geboren. Er absolvierte die Handelsschule und schloss sie mit dem Fachabitur Wirtschaft ab. Von 1979 bis 1984 studierte er am Theologischen Seminar des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Hamburg. Nach 3 Jahren Mitarbeit im Jesus Center Hamburg wurde er 1987 als Pastor in den Gemeindedienst der Neulandmission Borken/Coesfeld berufen. 1994 folgte er der Berufung in die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde in Goslar. Nach 18 Jahren Dienst in dieser Gemeinde folgte er 2012 einer Berufung in die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Nienburg / Weser. Im Oktober 2017 sprach die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Frankfurt (Oder) eine Berufung aus. Dieser folgte er und begann am 1.02.2018 seinen Dienst als Pastor in unserer Gemeinde.